Die Klasse 9d bereitete mit Pater Theo den Gottesdienst vor.
Unterstützt wurden sie musikalisch von unsere Schulband und so zeigte
der "Liedzettel" folgende Titel:
Zum Einhören, Einfühlen, Ankommen:
Nirvana - Jesus don't want me for a sunbeem
Kleines Senfkorn Hofnung,
Nobody knows
Ins Wasser fällt ein Stein
Imagine
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Der Leitgedanke stammte aus der Geschichte:
Die Teekanne
Eine Teekanne erzählt
aus ihrem Leben:
"Ihr hättet
mich in meiner vollen Schönheit
sehen sollen, als ich noch ganz war - mit Deckel, Henkel und vor allem
meinem geschwungenen Ausguss! Er machte mich zur Königin auf dem Tisch. Was waren denn auch im Gegensatz zu mir die
Tassen und Untertassen, die Zuckerdose, das Sahnekännchen und die Löffel!? Und ich gebe
zu: Ich habe sie das auch spüren
lassen.
Dann passierte es. Eines Tages ließ mich eine feine Hand versehentlich fallen. Seitdem sehe ich so aus
wie jetzt. Da lag ich nun halb ohnmächtig! Und das Gelächter
der Teller und Tassen höre
ich noch heute in meinen Ohren. Sie lachten nicht
über die ungeschickte Hand, nein, sie spotteten
über mich, dass mir
das - endlich - geschehen war.
Ich wurde weggestellt und schließlich einer Bettlerin mitgeben. Sie machte das Furchtbarste, was man
einer Teekanne antun kann: Sie füllte mich mit Dreck!
Überlegt mal, Dreck, wo einmal die edelsten Teesorten eingelegt
waren! Dann legte sie in diese Erde eine Blumenzwiebel. Ich spürte, wie sie wuchs;
sie wurde mein neues, lebendiges Herz - statt meines bisherigen stolzen
aus Stein. Weil sie so schön
war, kamen wir aufs Fensterbrett. Und alle, die vorübergingen, schauten auf die Blüte - nicht auf mich. Aber ich wusste, wie wichtig ich war: ich
hielt die Feuchtigkeit und gab ihren Wurzeln halt... Ich muss euch
sagen, ich war noch nie im Leben so zufrieden wie damals, als ich ganz für diese Blume da war
- als ich mich ganz für
diese Blume vergaß.
- Das wollte ich euch sagen!"
(Vgl. W. Hoffsümmer (Hg.), Kurzgeschichten 4, Mainz 1996, S. 51f.,
leicht geändert.)
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Die Fürbitten von den Schülerinnen
vorgetragen:
Gott, immer wieder
gehen wir auf Abwegen und Einbahnstraßen.
Wir brauchen deine Hilfe, damit wir zur rechten Zeit anhalten und neue
Wege suchen.
Gott, wir bitten dich für alle Menschen
dieser Erde, die Hunger leiden oder krank sind oder in einer anderen
Notlage sind. Hilf du ihnen.
Gott, hilf uns, die
Trägheit zu
überwinden und den
Wunsch, alles Unangenehme fernzuhalten. Bewahre uns vor Selbsttäuschung und stärke unser Streben
nach Wahrhaftigkeit.
Hilf uns, Gott, bei
der Aufgabe , erwachsen zu werden in dem Sinne, dass wir unser Leben
überdenken und
Verantwortung für unsere Worte und
Taten
übernehmen.
Wir bitten dich für alle, die in einer
Sackgasse zu stecken meinen. Lass sie Menschen finden, die ihnen Auswege
zeigen.
Wir bitten dich für uns alle in dieser
vorösterlichen Zeit, dass
wir ab und zu ein wenig Wüste
suchen und finden, um zu Ruhe und zur Besinnung zu kommen.
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